„So geht’s“: Elon Musk unterstützt Warren Buffetts berühmten 5-Minuten-Plan zur Sanierung der US-Staatsverschuldung
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Elon Musk unterstützt einen radikalen Schulden-Plan von Warren Buffett. Hintergrund ist die explodierende US-Staatsverschuldung.
Techmilliardär Elon Musk stellt sich hinter einen drastischen Vorschlag von Investorenlegende Warren Buffett zur Eindämmung der US-Staatsverschuldung. Wie das US-Wirtschaftsmagazin „Fortune“ berichtet, unterstützt der Tesla- und SpaceX-Chef einen Plan des Börsenprofis, der bereits 2011 öffentlich vorgestellt wurde.
Hintergrund ist die rapide steigende Verschuldung der Vereinigten Staaten. Laut US-Finanzministerium liegt sie inzwischen bei rund 38,9 Billionen Dollar.
Die wichtigsten Infos zum Schulden-Plan von Warren Buffet:
- Elon Musk unterstützt öffentlich Warren Buffetts Vorschlag zur Begrenzung des Haushaltsdefizits.
- Buffett fordert, dass Kongressmitglieder bei einem Defizit über drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts nicht wiedergewählt werden dürfen.
- Die US-Staatsverschuldung liegt inzwischen bei rund 124 Prozent der Wirtschaftsleistung.
- Experten warnen vor dauerhaft steigender Schuldenlast und höheren Steuerbelastungen.
Buffett hatte 2011 in einem CNBC-Interview erklärt: „Ich kann das Defizit in fünf Minuten beenden.“ Seine Idee: „Man verabschiedet einfach ein Gesetz, wonach alle amtierenden Kongressmitglieder nicht mehr zur Wiederwahl antreten dürfen, sobald das Defizit mehr als drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts beträgt.“
Musk teilte den Interviewausschnitt laut „Fortune“ auf seiner Plattform X und kommentierte ihn mit den Worten: „Das ist der richtige Weg.“
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Auch andere prominente Investoren warnen vor den Folgen. Der Hedgefonds-Gründer Ray Dalio sowie US-Finanzminister Scott Bessent unterstützen laut „Fortune“ ebenfalls Maßnahmen zur Begrenzung des Defizits.
Die überparteiliche Denkfabrik Committee for a Responsible Federal Budget warnte schon im März davor, dass die Zinskosten langfristig stärker wachsen könnten als die Wirtschaft selbst. Dann drohe eine dauerhafte Schuldenspirale.
Buffett hält zudem höhere Steuern in den USA für wahrscheinlich. Auf der Hauptversammlung von Berkshire Hathaway sagte er 2024 laut „Fortune“: „Sie könnten entscheiden, einen größeren Anteil unserer Einkommen einzunehmen.“
Gleichzeitig bleibt Buffett vergleichsweise gelassen. Seine Einschätzung: „Die US-Schulden werden vermutlich noch sehr lange akzeptiert werden, weil es kaum Alternativen gibt.“
So stellte sich Musk in der Vergangenheit hinter Donald Trumps schuldenfinanzierte Steuer- und Ausgabenpläne und griff im Streit um die Schuldenobergrenze aktiv in die politische Debatte ein. Kritiker werfen ihm deshalb vor, den Druck auf den ohnehin angespannten US-Haushalt zusätzlich erhöht zu haben.
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